14.07.2019 Alarm F02: Scheunenbrand (klein) – Aufstufung zu F03

Sonntag, 14.07.2019 21:03 Uhr (Einsatz 04/19)
Alarmierung: Alarm F02: Scheunenbrand (klein) – Aufstufung zu F03

Am Sonntag Abend wurde die Feuerwehr Nordleda zu einem Scheunenbrand auf einem Landwirtschaftsbetrieb in der Otterndorfer Straße alarmiert. Die anfängliche Alarmierung F02 (mittleres Feuer) wurde aufgrund mehrerer Meldungen an die Leitstelle aufgestuft zu einem großen Feuer der Stufe F03. Die Rauchentwicklung war mehrere Kilometer weit zu sehen.
Da sich auf dem Hof auch eine Biogasanlage befindet, das Wohngebäude nur wenige Meter neben der Scheune steht und die Wasserversorgung von der gut 200 Meter entfernten Wilster hergestellt werden musste wurden frühzeitig auch die Feuerwehren aus Wanna, Neuenkirchen und Ihlienworth mit alarmiert und mit den wasserführenden Fahrzeugen genügend Wasser am Objekt zu haben. Ebenfalls am Brandort waren der Gemeindebrandmeister Tim Fritsche und der stv. Abschnittsleiter Holger Meyer.
Gut eine Hälfte der Scheune befand sich beim Eintreffen inklusive Dachstuhl im Vollbrand, die andere Hälfte wurde durch Schwelbrände im Dachgebälk in Mitleidenschaft gezogen.
Abplatzende und herabfallende Dachplatten und Wandverkleidungen, sowie der nicht mehr vertrauenerweckende Dachstuhl ließen einen Innenangriff nicht zu, so dass nur von außen aus mehreren Rohren die Löscharbeiten vorgenommen werden konnten.
Für die Lageübersicht wurde die Drohne der Kreisfeuerwehr angefordert, mit der sowohl Klarbildaufnahmen gemacht wurden und im späteren Verlauf auch mit der Wärmebildkamera von oben nach Glut- und Brandnestern gesucht wurde. Die Wärmebildkamera der Feuerwehr Wanna kam ebenfalls zum Einsatz.
Gegen Mitternacht konnten die benachbarten Feuerwehren ihre Unterstützung beenden.
Im inneren des einsturzgefährdeten Bereichs befand sich ein schwelender Haufen Verpackungsfolien die von außen nicht gelöscht werden konnten. Um diesen aus dem Gebäude zu bekommen wurde Nachts noch ein Bagger alarmiert, der im späteren Verlauf einen Teil der Scheune abriss um den letzten Brandherd nach außen zu bringen. Nachdem auch dieser abgelöscht war konnte auch die Feuerwehr Nordleda gegen 02:30 Uhr die Einsatzstelle verlassen.
Im Einsatz waren neben den o.g. Feuerwehren mit ungefähr 100 Kameraden auch der Rettungsdienst, das DRK Nordleda und die Polizei.
Das DRK versorgte die Einsatzkräfte mit Getränken.
Die L118 war für den Zeitraum der Löscharbeiten zwischen Neuenkirchen und Nordleda voll gesperrt.


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